Geschichte

Geschichte des AWO Kreisverbandes Annaberg/Mittleres Erzgebirge e.V.

 

Der Kreisverband Annaberg/Mittleres Erzgebirge e.V. wurde am 14. November 1991 unter dem Namen „Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Annaberg“ gegründet und am 04.03.1992 in das Vereinsregister eingetragen.

 

Anfangs erfolgte die Arbeit auf ehrenamtlicher Basis in drei Ortsvereinen, Annaberg, Bärenstein und Scheibenberg. In Annaberg kümmerte man sich um die Jugendarbeit, in Bärenstein um die Seniorenarbeit und in Scheibenberg um die Kinder- und Seniorenbetreuung.

 

Mit Beginn des Jahres 1993 wurde die erste Geschäftsstelle mit einem Geschäftsführer und zwei ABM-Kräften eingeweiht. Das Altenpflegeheim in Bärenstein wurde als erste Einrichtung von der Gemeinde übernommen und unter die Trägerschaft des Kreisverbandes gestellt.

 

Am 9. Juni 1993 begann das Projekt „Teeniework“ in Annaberg-Buchholz mit seiner Arbeit in der offenen Jugendarbeit mit zwei Mitarbeiterinnen.

 

Zum 1. Juli 1993 wird eine ABM-Kraft in der Geschäftsstelle durch eine festangestellte Buchhalterin ersetzt.

 

Am 1. November 1993 wurde das Mütter- und Familienzentrum Geyer in die Trägerschaft des AWO Kreisverbandes übernommen (offene Angebote für die ganze Familie, vom Kind bis zum Senior).

 

Zum Jahreswechsel 1993/1994 zog die Geschäftsstelle in größere Räumlichkeiten in die Kreisstadt Annaberg-Buchholz um. Mit dem neuen Jahr nahmen in der Geschäftsstelle zwei Beratungsstellen ihre Tätigkeit auf:

 

  • Schuldnerberatungsstelle
  • Ehe- und Familienberatung/Sozialpädagogische Familienhilfe

 

Ebenfalls im Januar 1994 eröffnete der Frauentreff „LISA“ in Scheibenberg

(offene Angebote speziell für Frauen).

 

Aufgrund von wegbrechenden finanziellen Förderungen des Arbeitsamtes, der Städte und Gemeinden sowie des Landkreises konnten die offenen Angebote in den folgenden Jahren jedoch nicht weiter finanziert und eine Einrichtung nach der anderen geschlossen werden (Familienzentrum Geyer und „LISA“)

 

Im Jahr 1995 kam durch die Landeskreisreform der Stadtverband Ehrenfriedersdorf, der sich ebenfalls in der Seniorenarbeit engagiert, zu unserem Kreisverband.

 

Da das „alte“ Altenpflegeheim nicht mehr den Ansprüchen der Mindestbauverordnung entsprach, begann der Kreisverband in den Jahren 1994 und 1995 mit der Planung eines Ersatzneubaus mit 60 Pflegeplätzen – dieser konnte am 1. Juni 1998 seiner Nutzung übergeben werden.

 

In Voraussicht auf die Ausdehnung des Wirkungsgebietes auf den Mittleren Erzgebirgskreis erfolgt am 18. Juli 2001 die Umbenennung in „Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Annaberg/Mittleres Erzgebirge e.V.

 

Im August 2002 wird der Jugendclub Mildenau von der dortigen Gemeinde in die Trägerschaft des Kreisverbandes übernommen – es entsteht damit auch ein neuer Ortsverein im Kreisverband.

 

Im Jahr 2003 eröffnet die „Seniorenresidenz Bärenstein“ – eine Wohnanlage mit 26 Wohnungen speziell für Senioren und Behinderte mit einem erweiterten Serviceangebot.

 

Seit 2003 fungieren wir als Träger der Kita "Bärenbande" und des Hortes in Bärenstein, sowie der Kita "Zwergenhaus" und des Shulhortes "Bienenstock" in Königswalde.

 

Im Jahr 2004 nimmt das grenzüberschreitende „Nemczech Youth Project“ seine Tätigkeit auf, es werden zwei ABM-Stellen für zwei Jahre besetzt, das Projekt wurde nach den zwei Jahren beendet.

 

In Zusammenarbeit mit dem DGB wurde das Lokale Bündnis für Familie Annaberg initiiert, die Gründung erfolgte am 01.05.2006 unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin der Stadt Annaberg-Buchholz, Mitglieder sind Privatpersonen, Vereine und Geschäftsleute.

 

Unser Kreisverband hatte von 2008 bis 2011 seine eigene Fachberatung für Kindertagesstätten, es wurden 24 Kitas betreut.

 

Im Jahr 2008 werden zwei weitere Kindertagesstätten in die Trägerschaft des Kreisverbandes übergeben:

 

  • Die Kita „Löwenzahn“ in Drebach
  • Der Schulhort in Lengefeld

 

Der Kreisverband wird im Jahr 2008 Generalmieter vom Bürgerhaus in Drebach.

 

2011 feiert der Kreisverband 20jähriges Bestehen.

 

Der Krippenanbau in Königswalde wird im November 2014 abgeschlossen und feierlich eingeweiht.

 

Der Schulhort in Lengefeld erhält seinen eigenen Namen, seit Juni 2015 nennt er sich nun Schulhort "Biberbande".

 
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