Altenpflegeheim "Anton Günther" in Bärenstein

Bärenstein ist 475 Jahre alt und liegt im Südwesten des Landes Sachsen. Der Ort liegt an der B 95 zwischen der Adam-Ries-Stadt Annaberg und der höchstgelegenen Stadt Deutschlands, Oberwiesenthal.

 

Die benachbarte tschechische Gemeinde Weipert (Vejprty) erreicht man über den im Ort befindlichen Grenzübergang.

 

Bärenstein verfügt über eine Übernachtungskapazität von ca. 300 Betten in Ferienhotels, Pensionen und Privatzimmern. Das Waldgebiet um Bärenstein und sein Berg (898 m) mit Unterkunftshaus sind beliebte Wanderziele.

 

Das Alten- und Pflegeheim „Anton Günther“ ist Anlauf- und Begegnungsstelle für viele Senioren und Freunde der Arbeiterwohlfahrt Bärenstein.

 

APFH

 

Der Blick vom Heim wendet sich zum Bärensteiner Berg, zum benachbarten Weipert, dem Geburtsort vieler Bewohner auf tschechischer Seite als auch auf das Ortszentrum von Bärenstein.

 

Innerhalb von 5 bis 15 Minuten sind eine Gaststätte, ein Einkaufsmarkt, eine Postagentur, Bäckerei, Textil- und Blumengeschäft, Drogerie, die Schule, der Kindergarten, der Arzt, das Rathaus und die B 95 mit Bushaltestelle sowie diverse Geschäfte zu erreichen. Über den Rundweg, der um das Altenpflegeheim führt, erreichen Sie in wenigen Minuten die Seniorenwohnanlage „Residenz „Bärenstein mit ihren parkähnlichen Gartenanlagen, die zum Verweilen einladen.

 

Der ständige Kontakt zu Freunden und Bekannten aus Bärenstein ist durch den am Heim vorbeiführenden Anton-Günther-Weg gewährleistet. Des Weiteren haben unsere Bewohner die Möglichkeit, an den wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen des Seniorenclubs Bärenstein teilzunehmen.

 

Unser Haus soll das Anliegen der Arbeiterwohlfahrt präsentieren:
Helfen - Heilen- Vorbeugen

 

Bei uns wohnen Menschen, die zu Hause nicht mehr allein zurechtkommen oder niemanden haben, der sie in erforderlichem Maße betreuen kann.

 

Um die Eingewöhnung der Bewohner in die neue Umgebung zu erleichtern, arbeitet das multiprofessionelle Team nach einem Konzept. Im Laufe der ersten 3 Monate des Heimaufenthaltes werden die neuen Bewohner besonders betreut und begleitet.

 

In unserem Haus befinden sich ein Frisör- und Fußpflegesalon, eine kleine Einkaufsmöglichkeit für diverse Dinge des täglichen Bedarfs, eine Cafeteria, für günstiges Wetter stehen der Innenhof und die Sonnenterasse mit Gartenmöbeln zur Verfügung.

 

Die vorhandenen Aufenthaltsräume werden von den Kirchen zu Gottesdiensten und anderen religiösen Handlungen genutzt.

 

Weiterhin ist in unserem Haus ein Abschiednahmeraum vorhanden. Angehörige, Bewohner und Mitarbeiter haben die Möglichkeit, in diesem Raum in würdiger Form vom Verstorbenen Abschied zu nehmen. Angehörige können auf Wunsch Sterbebegleitung leisten.

 

Die Heimplätze gliedern sich in 3 Wohnbereiche mit 28 Einzelzimmern – Größe 16 qm und 16 Zweibettzimmern – Größe 21,5 qm . Die Etagen sind durch einen Aufzug miteinander verbunden. Die Zimmer verfügen über eine Nasszelle und jeder Wohnbereich über ein Gemeinschaftsbad – Größe 16 qm.

 

Ein Gemeinschaftsbad wurde zum Wellnessbad umgestaltet. Eine angenehme Raumtemperatur, gemütliche Beleuchtung und angenehme Düfte machen ein normales Bad zu einem besonderen Erlebnis.

 

Im Haus gibt es behindertengerechte Toiletten.

 

Die Ausgestaltung der Zimmer erfolgt mit einem Pflegebett und dem dazu passenden Mobiliar. Jedes Zimmer verfügt über einen Telefonanschluss und Fernsehanschluss. Die Gestaltung sollte persönlich, wohnlich, altersgerecht und pflegeleicht sein. Nach Möglichkeit sollte jeder Bewohner liebgewonnene Möbelstücke mitbringen, um die Eingewöhnung in der neuen Umgebung so angenehm wie möglich zu gestalten. Fotos und liebgewonnene Erinnerungsstücke finden ihren Platz ebenfalls im Bewohnerzimmer. In Zusammenarbeit mit dem Haustechniker kann der Bewohner über die Platzierung dieser Gegenstände entscheiden.

 

Ausreichende Aufenthalts- und Freizeiträume sowie Kommunikationsecken dienen einer aktuellen Lebensgestaltung und harmonischen Atmosphäre. Dazu bieten wir in den 3 Wohnbereichen kleine und große Zonen mit regionalgerechter Ausgestaltung.

 

Diese Zentren sollen auch zur gemeinsamen Betätigung bei Musik, Gespräch und kleinen Tätigkeiten das Zusammengehörigkeitsgefühl prägen. Bei der Ausgestaltung und Dekoration der Aufenthalts- und Freizeiträume wirken die Bewohner aktiv mitwirken.

 

Um den ständigen Kontakt zum Bewohner zu haben, sind Pflegedienstleitung Heimleitung und Wirtschaftsleitung auf den Wohnbereichen differenziert zu finden.

 

Jeder Wohnbereich wird über eine Schwesternzentrale überwacht und versorgt.

 

Durch die angelegten Wohngruppen auf den Wohnbereichen soll ein gewisser Familiencharakter für die Bewohner sichtbar werden.

 

Für eine bessere Orientierung im Haus sorgen eine auf die Wohngruppe bezogene Farbgestaltung, vielfältige Informationshilfen optischer Art zur Einordnung von Zeit, Ort und Personen.

 

Dabei kommen die Farben grün, gelb und rot zum Einsatz. In Zusammenarbeit mit unseren Bewohnern wurden die Wohnbereiche zur besseren Orientierung mit Namen benannt:

 

  • Wohnbereich I - „Rosenhof”

  • Wohnbereich II - „Waldeslust”

  • Wohnbereich III - „Bergblick”.

 

Die früheren Arbeits- und Freizeittätigkeiten unserer Bewohner wie Klöppeln, Schnitzen und Posamentieren werden dabei in verschiedener Weise eingesetzt. Der Tagesablauf strukturiert sich durch Freizeitangebote und differenzierte Angebote von Arbeits- und Beschäftigungstherapien.

 

Durch die Teilnahme am therapeutischen Arbeitsprozess erfährt der Bewohner Bestätigung eigener Leistungsfähigkeit und eine Steigerung des

Selbstwertgefühles. Für die Maßnahmen der Therapie steht eine Therapeutin zur Verfügung. Im Angebot sind Blumen-, Tier- und Gartenpflege - für diese Tätigkeiten bietet der geschützte Innenhof sowie der Sinnesgarten Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung.

 

Tätigkeiten wie Wäschelegen, Tische abwischen, Buchausleihe, Hauschronik, Handarbeiten, Arbeiten mit Holz und Schnitzwerkzeugen, Bastelarbeiten, diverse Tätigkeiten wie wickeln, schneiden können in den 3 Wohnbereichen differenziert oder im Therapieraum ausgeführt werden.

 

Zur Entspannung lädt unsere „Ostseeeckel“ ein. Angelehnt an das Konzept des „Snoozeln“ wurde für unsere Bewohner eine weitere Möglichkeit zur Entspannung geschaffen.

 

Für Sport und Spiel bieten sich Therapieraum, der Innenhof und die Terrasse bestens an.

 

Bewohner, die auf Grund einer Demenz oder einer psychischen Erkrankung in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind, erhalten eine zusätzliche Betreuung, die darauf abzielt, die betroffenen Heimbewohner bei ihren alltäglichen Aktivitäten zu unterstützen und ihre Lebensqualität zu erhöhen. Solche Aktivitäten sind beispielsweise Malen und Basteln, Spaziergänge und Ausflüge, Kochen und Backen.

 

Krankheit und Tod sind Teile des Lebens und werden von uns professionell und seelsorgerisch begleitet.Die Begleitung sterbender Bewohnerinnen und Bewohner und ihrer Angehörigen ist Bestandteil der Pflege und Betreuung. Unser Ziel ist es, ein möglichst angst- und schmerzfreies Sterben in unserem Hause zu ermöglichen.

 

Die Kontakte nach außen werden in unserem Haus verstärkt gefördert - wir gehen nach draußen und pflegen den Kontakt zu den Angehörigen und Senioren des Ortes. Eine gute Zusammenarbeit verbindet uns auch mit den Kindertagesstätten im Ort. Die regelmäßigen Besuche in unserem Haus bringen beiden Seiten Abwechslung und neue Eindrücke.

 

Die Bewohner haben ein gewähltes Gremium zur Vertretung ihrer Interessen - den Heimbeirat, der im Rahmen des Heimgesetzes mitwirkt.

 

Der Heimbeirat trifft sich vierteljährlich mit der Heimleitung zum gemeinsamen Gespräch. Dort werden die Anliegen der Bewohner aufgenommen und besprochen.

 

Ziel unserer Einrichtung ist die Wahrung der Intimsphäre und der Persönlichkeitsrechte unserer Bewohner.

 

Bei der Bestellung von Betreuern für hilfsbedürftige Bewohner sind wir behilflich. Enger Kontakt zu den Angehörigen soll den Aufenthalt der Bewohner nahtlos gestalten. Die Angehörigen der Bewohner sind unsere Partner im Betreuungsprozess. Um eine gute Kommunikation untereinander zu ermöglichen, bieten wir regelmäßig Angehörigenseminare an. Gemeinsame Feste und Feiern runden die Zusammenarbeit ab.

 

Um die Verbindung zwischen Angehörigen und Heimleitung auszubauen und aufrecht zu erhalten, bieten wir montags bis donnerstags Sprechzeiten bis 15.30 Uhr, freitags bis 14.30 Uhr an. Individuelle Absprachen nach Vereinbarung sind selbstverständlich möglich. Die Heimleitung ist auch außerhalb der festgelegten Sprechzeiten immer Ansprechpartner für Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter.

 

Geburtstagsfeiern mit der Familie, Freunden und Bekannten bieten wir als Zusatzleistung in der Cafeteria an.

 

Wir sind bestrebt, die Wünsche unserer Bewohner weitgehend zu berücksichtigen, Probleme für sie zu lösen und ihnen einen angenehmen Lebensabend in unserem Heim zu ermöglichen.

 

Es gibt keine festgelegten Besuchszeiten. Sollten die Bewohner gesundheitlich und körperlich dazu in der Lage sein, haben sie das Recht, jederzeit das Haus allein zu verlassen

 

Die medizinische Betreuung erfolgt entweder durch den ehemaligen eigenen Hausarzt des Bewohners oder durch frei praktizierende Fachärzte. Jeder Bewohner hat das Recht, einen Arzt frei zu wählen. Wir wollen das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Bewohner erhalten und aufbauen.

 

5 - 6 Mahlzeiten bereitet die hauseigene Küche für den Bewohner. Zum Angebot kommen 2 Mittagsmenüs zur Auswahl sowie Diätkost.

 

Durch gleitende Essenzeiten soll der Krankenhauscharakter gemieden werden, der übliche Zeitrhythmus erhalten bleiben und doch die neue Umgebung der Gemeinschaft zum Bedürfnis werden.

 

Für die Bewohner steht der Speiseraum sowie auf den Wohnbereichen Aufenthaltsräume zur gemeinsamen Speisenaufnahme zur Verfügung. Individuell kann, dem Pflegegrad entsprechend, die Mahlzeit im Zimmer gereicht werden. Senioren des Ortes haben die Möglichkeit zur Teilnahme im Mittagessen.

 

Die Bewohnerkleidung wird in einer Fremdwäscherei gewaschen, gebügelt und auf Wunsch und Kosten des Bewohners repariert.

 

Das multiprofessionelle Team setzt sich aus geschulten Fachkräften und Hilfskräften in den einzelnen Bereichen zusammen.

 

Ziel der Einrichtung ist durch ein ganzheitliches, aktivierendes Pflege-, Betreuungs- und Therapieangebot so lange wie möglich die Befähigung der Bewohner zu einem selbständigen Leben zu erhalten.

 

Durch Erstellen eines Pflegeplanes für jeden Heimbewohner und Arbeit mit Qualitätsstandards und Verfahrensweisen möchte das multiprofessionelle Team eine optimale Pflege und Betreuung der Heimbewohner erzielen. Regelmäßige inner- und außerbetriebliche Weiterbildungen über Video, Fachliteratur und Seminaren tragen dazu bei, dass alle Mitarbeiter auf dem neuesten Stand der Entwicklung in der Altenpflege sind. Die Förderung des beruflichen Nachwuchses liegt uns besonders am Herzen. Angehende Altenpfleger können bei uns ihre praktische Ausbildung absolvieren. Unsere Mitarbeiter sind bemüht, den Lebensabend der Heimbewohner in unserem Heim optimal zu gestalten.

 
Wir laden Sie ein, unsere Einrichtung durch einen Besuch persönlich
kennen zu lernen.

 

Das multiprofessionelle Team ist bemüht, täglich menschliche Wärme, Verantwortungsbewusstsein und Achtung vor dem alten Menschen einzubringen.

 

Unser Ziel - in erster Linie sind wir für den alten pflegebedürftigen Menschen da.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Altenpflegeheim "Anton Günther"

Anton-Günther-Weg 7

09471 Bärenstein

037347/1810

 
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Gabelsbergerstraße 6
09456 Annaberg-Buchholz

 

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